Die Pilates-Methode

Pilates im Bewegungsraum ist ein ganzheitliches Körpertraining, eine Kombination aus Yoga, westlichen Trainingsmethoden und physiotherapeutischen Aspekten (insbesondere der Spiraldynamik), die es schafft, Körper und Geist miteinander zu vereinen.

Die Zentrierung in der Körpermitte ist wesentlicher Bestandteil dieses Trainings. Durch die Aktivierung der tiefen Bauchmuskulatur und des Beckenbodens wird die Lendenwirbelsäule gestützt und der Körper aufgerichtet.

Dies ist Voraussetzung für alle Bewegungen, die langsam und kontrolliert ausgeführt werden. Nur wenn das Zentrum stark ist, können Arme und Beine effizient bewegt werden. Gleichzeitig können Kopf und Nackenmuskulatur entspannen.

Fließende Bewegungsabläufe erhöhen Kraft und Flexibilität der Muskeln und Gelenke. Bewusste Atmung verlängert die Wirbelsäule, steigert die Kraft der Körpermitte und lenkt die Konzentration auf die Bewegung. Die Übungen trainieren Gleichgewicht, Koordination und Stabilität.

Dies alles funktioniert über eine sanfte, aber durchaus wirkungsvolle Art, bei der die Muskulatur ganz gezielt aktiviert, entspannt und gedehnt wird. Wer Pilates trainiert, ändert bald seine Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten und nimmt so das Training mit in den Alltag. Bewegungsabläufe werden effizienter gestaltet, Stress wird abgebaut, inneres Gleichgewicht hergestellt und das Wohlbefinden gesteigert.

Joseph Pilates, geb. 1880 in Düsseldorf, entwickelte diese Methode, die er "Contrology" nannte, da es bei der Pilates-Methode darum geht, den Körper mit Hilfe des Geistes zu kontrollieren. Das Pilates-Konzept wurde ständig weiterentwickelt und den heutigen Erkenntnissen der Medizin angepasst. Es wird in der Prävention genauso erfolgreich angewandt wie in der Rehabilitation und wird von Orthopäden und Physiotherapeuten empfohlen.

pilates-bewegungsraum_geraeta pilates-bewegungsraum_geraetb